Der Freitagabend war dem Mondgruß gewidmet. Es ging in Asanas des Halbmondes, des Goldenen und des Vollmondes sowie des Dreiecks und der Pyramide. Die Mondin als weibliche Seite des Menschen durfte rund, weich und empfangend sein, die Körperseiten weiten und die Hingabe fördern. Die weibliche Kraft der Shakti wirkte wohltuend am Ende einer arbeitsreichen Woche in unserem Alltag.
Das Lagerfeuer leuchtete weit in den Nachthimmel hinein. Auch in diesem Jahr begleitete Detlef uns mit seiner Gitarre. So manches bekannte Lied sangen wir mit.
Zum frühen Samstagmorgen starteten wir mit Surya Namaskar, dem Sonnengruß. Die Sonne als Ausdruck unserer männlichen Körperseite, dem Umwandler Shiva gewidmet, forderte uns mit 12 starken Asanas, aktiv und machtvoll, dynamisch die Atmung und die Bewegung verbindend. Der Geist war focussiert, das Stresslevel des Alltages sank und Prana, die Lebensenergie konnte ungehindert fließen.
Am Nachmittag zeigte sich unsere Allverbundenheit besonders deutlich, als wir uns alle im nahen Ufercafé einfanden und leckeren selbstgebackenen Kuchen zu Tee und Kaffee genießen konnten 😉
Balance, Vertrauen und Verbundenheit waren beim Partneryoga gefragt, welches mit einer interessanten neuen Auslosungsmethode von Kathrin seinen Lauf nahm 🙂 Jedes Paar hatte seine eigene Schwingung und Unterstützung für den Anderen.
Am Abend erklangen Mantren durch unseren Yogaraum und ließen die Stimmen miteinander sich verweben, wohltuend und heilend. Das kleine Büchlein „Der Mai Tai trinkende Mönch und die Lehre der Authenzität“ von Stefan Weiss zeigte uns anhand eines sehr rührenden Kapitels, was es heißt, in seine innere Balance zu kommen.
Am Sonntagmorgen trugen die Sterne ganz dick auf – natürlich – sie sind ja millionenfach vorhanden. Der Sternengruß ließ uns in die Mitte kommen und Sonne und Mond einmal beiseite treten. Ausgeführt mit Ksepana Mudra wurde die Stille zwischen den Dualitäten erfahrbar und der Geist zentrierte sich.
Am Vormittag lauschten wir der Meditation von Sonne, Mond und Sternen. Sonne und Mond stiegen auf und die Sterne funkelten überall. Herzenswünsche gingen „nach oben“ und all unsere unterschiedlichen Qualitäten in uns durften sich zeigen.
Danach tauschten wir wertvolles Feedback aus, die Allverbundenheit zwischen uns war greifbar. Der OM-Kanon erklang – voll, rund und kraftvoll, auch dieses Jahr wieder sehr ergreifend. Im Kreis zusammen mit unseren Herzen und Händen beieinander ging dieses schöne und erfüllende Yoga-Wochenende zu Ende.
Habt von ganzem Herzen Dank, Ihr Lieben, bis nächstes Jahr!
Namasté, Kathrin






