Einblicke

 

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens hat wohl jeder Mensch körperliche und geistige Blockaden, zumindest aber Hindernisse und Irrwege zu überwinden.

Die Seele liegt oft im Verborgenen und „traut“ sich nicht, ihre Rechte einzufordern. Man ist für andere da, macht und tut, funktioniert oft nur und es geht einem nicht gut dabei. Sich um sich selbst zu kümmern und sich die Zeit für sich zu nehmen – dies fällt vielen Menschen schwer und sie denken womöglich noch, wenn sie es täten egoistisch zu sein.

Im Yoga gibt es gute und wirksame Methoden, die es jedem Menschen ermöglichen,
Körper, Geist und Seele
wieder in Harmonie zu bringen und damit der Bedeutung von Yoga nahe zu kommen:

in Verbindung zu sein.

Im klassischen Hatha-Yogastil nach Patanjali geht es dabei um den 8-gliedrigen Pfad, den es zu befolgen gilt.

Die meisten Menschen beginnen sicherlich mit den Asanas (gehaltene Körperübungen). Daraus entwickelt sich bald ein neuer, bewussterer Umgang mit sich selbst (Niyamas) und der Umwelt (Yamas), Atemtechniken und -kontrolle (Pranayama) werden erlernt und die Sinne werden geschult (Pratyahara). Dagegen brauchen Konzentration (Dharana) und Meditation (Dhyana) oft ein wenig Übung, bevor sie in die Yoga-Praxis eingebracht werden.

Das Höchste: die Erleuchtung oder auch die innere Freiheit (Samadhi) jemals zu erreichen ist sehr schwierig. Das leuchtet wohl jedem ein, der es versucht hat. Es ist ein ständiger Prozeß der Weiterentwicklung des Menschen. Man geht seinen Weg, kontinuierlich und nicht zu schnell. Es gibt Zeiten, wo es „läuft“ und es gibt auch Rückschritte. Sich nicht beirren lassen, immer dazulernen, Yoga praktizieren und den Alltag meistern, dabei offen im Herzen und im Geist zu sein, das sind die Mittel dazu.

Das Urvertrauen in sich selbst ist ein wichtiger Bestandteil auf der Reise zu sich selbst, man ist so richtig, wie man ist.

Namasté

Kathrin